Energiewirtschaft

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Kraft-Wärme-Kopplung

Was bedeutet Nachhaltigkeit?


Allgemein formuliert bedeutet Nachhaltigkeit immer genau die Menge an Rohstoffen zu verbrauchen, die sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nachbildet. 1987 fomulierte die norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, die Nachhaltigkeit im Bezug auf folgende Generationen foolgendermaßen: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Nachhaltigkeit zielt demnach auf eine möglichst ausgewogene Nutzung unserer Energiereserven bezogen auf den Regenerationszeitraum ab. Und das vor allem im Hinblick auf künftige Generationen. Denn die sollen morgen möglichst noch die selben Möglicheiten der Energienutzung und haben wie wir heute.

Energiewirtschaft und Nachhaltigkeit


Im laufe der Jahre wurde der Begriff der Nachhaltigkeit und der damit verbundene Grundgedanke, der auf den drei Säulen Ökonomie, Ökologie und sozialer Leistungsfähigkeit basiert, allerdings immer häufiger in Bezug auf unsere Energiewirtschaft verwendet. Dabei geht es jedoch nicht nur um den Einsatz regenerativer oder fossiler Brennstoffe, sondern auch um die daraus resultierenden Emissionen. Denn fast alle Emissionen entstehen aus Energiegewinnung.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die globale Luftverschmutzung aufgrund zunehmenden Schadstoffausstoßes zugenommen hat. Dabei macht der Emissionsanteil der Industrie immerhin 99% aus während die Industrie zusätzlich mit 26,9% neben Verkehr und Haushalten größter Energieverbraucher ist. Das entspricht nicht gerade dem Grundgedanken der Nachhaltigkeit. Daher wurde versucht dem Ausstoß von Schadstoffen mittels nationaler und internationaler Vorschriften den Gar aus zu machen.
Während sich nationale Vorschriften relativ leicht umsetzen ließen bestand bei internationalen Vorschriften vor allem das Problem, dass sie nicht erzwungen werden konnten, da es keinen Weltgesetzgeber gibt.
 
Daher einigte man sich meistens auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, was in etwa so aussieht, dass jeder auch weiterhin sein eigenes Süppchen auf Kosten der Luftreinheit kocht.